Empfehlung an die Mitglieder: Kommunikation mit Bürgerschaft auf E-Mail, Brief, Telefon oder Fax ausrichten, soziale Medien leisten unverzichtbare Dienste

Die Städte, Gemeinden und Ämter leisten momentan unter großen Anstrengungen maßgebliche Beiträge, die Verbreitung des Coronavirus im Land Brandenburg einzudämmen. Kurzfristig wurden in den vergangenen Tagen überall Notbetreuungen für die Kinder vorbereitet. Dies hat die Leistungsfähigkeiten der gemeindlichen Ebene gerade in Krisenzeiten erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt. 

Gleichwohl bleibt es erforderlich über diese zum Teil bereits sehr einschneidenden Maßnahmen hinaus, auch im Bereich der öffentlichen Verwaltung Sozialkontakte noch weitergehend einzuschränken. 

Wir empfehlen bei der derzeitigen Lage unseren Mitgliedern vorübergehend die Kommunikation mit der Bürgerschaft auf E-Mail, Brief, Telefon oder Fax auszurichten. Zur Information der Bürgerschaft leisten die gemeindlichen Internetauftritte oder gemeindliche soziale Medien unverzichtbare Dienste. Auch insoweit sollten Ausweitungen geprüft werden. Geleichzeitig sollte der unmittelbare Sozialkontakt durch Aufhebung der allgemeinen Sprechzeiten und der freien Zugänglichkeit der Dienstgebäude begrenzt werden. Dabei sollten Termine für persönliche Gespräche für notwendige Rücksprachen ausdrücklich angeboten werden.

Immer mehr Städte, Gemeinden und Ämter verfahren bereits so. Hier liegen viele Berichte vor, dass der Publikumsverkehr in den verschiedenen Behörden auf ein absolut notwendiges Minimum heruntergefahren wurde. In diesem Zusammenhang ist auch auf die Verfügung des Ministeriums der Finanzen und für Europa zur Schließung der Finanzämter für den Publikumsverkehr hinzuweisen. Diese Schritte sind zur Aufrechterhaltung der Aufgabenwahrnehmung durch die Verwaltungen erforderlich und dienen dem Schutz der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger und der Beschäftigten der Verwaltungen. 

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